Die Landesqualifikation Hessen Nord des Bundeswettbewerbs „Jugend debattiert“ hat jetzt an der Wetzlarer Goetheschule stattgefunden. Goetheschülerin Uta Wagner belegte dabei den dritten Platz, der sie berechtigt als Nachrückerin zum Landesfinale nach Wiesbaden zu reisen. An der Debatte teilnehmen könnte sie dann beim etwaigen Ausfall eines der beiden vor ihr platzierten Teilnehmer.

16 Teilnehmende hatten es über die Schul- und Regionalentscheide bis zur Teilnahme an der nordhessischen Qualifikation an der Goetheschule geschafft. Wetzlars Oberstufengymnasium wurde neben Uta Wagner auch von Fiona Seibel vertreten. Unter der organisatorischen Leitung des Landesbeauftragten Andreas Schulz debattierten sie hier zu den beiden Themen „Soll in Deutschland eine Versicherungspflicht für Elementarschäden eingeführt werden?“ und „Sollen Straßen, Brücken und Plätze, deren Namen einen militärischen Bezug aufweisen, umbenannt werden?“ Die Positionen Pro oder Kontra werden den Debattierenden vorab zugewiesen.

Aus der Addition beider Debatten ergab sich das Endergebnis, bei dem Uta Wagner Platz 3 erreichte. Fiona Seibel landete in der Endabrechnung im guten Mittelfeld.  Sieger wurde Marius Kümmel von der Rabanus-Maurus-Schule in Fulda vor Henry Hambach (Wigbertschule Hünfeld). Diese beiden debattieren nun am 2. April im Hessischen Landtag zu Wiesbaden gemeinsam mit den beiden Punktbesten aus der Landesqualifikation Süd.

Zur ersten Runde, dem Schulentscheid, des diesjährigen Wettbewerbs waren an Wetzlars Oberstufengymnasium sieben debattierbegeisterte Goetheschülerinnen und -schüler gegeneinander angetreten um zu sehen, wer sich argumentativ am besten durchsetzt. Es handelte sich hierbei um Jonathan Brattig, Uta Wagner, Helena Fey, Emelie Tandler, Philip Wagner, Fiona Seibel und Daniel Gawrich. Die Debatten befassten sich in dieser Runde mit der Frage, ob in Schulen die deutsche Nationalhymne gesungen werden soll und ob an jedem Tag eine Stunde Sport in der Schule gemacht werden soll. Hinter Fiona Seibel und Uta Wagner qualifizierte sich Helena Fey als Nachrückerin für den Regionalentscheid.

Dieser fand eine Woche später am Landgraf-Ludwig-Gymnasium in Gießen statt

Hier ging es unter anderem um die Frage, ob ehrenamtlich Tätigen ein staatlicher Zuschuss zum Führerschein gewährt werden soll. Die ersten Plätze des Regionalentscheids machten in diesem Jahr die Goetheschule und die Wilhelm-von-Oranien-Schule (WvO) in Dillenburg unter sich aus. Es gewann Luisa Ebert von der WvO vor Uta Wagner und Fiona Seibel. Vierter wurde Maximilian Christ vom Dillenburger Gymnasium.

In allen Runden zeigten die Teilnehmenden hohes Niveau und überzeugten durch gehaltvolle Debatten, Fairness sowie kritische Argumentation. Die mehrköpfige Jury achtete bei ihrer Bewertung außerdem auf Gesprächsfähigkeit, Überzeugungskraft, Sachkenntnis und Argumentationsfähigkeit.

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